| | Letzte Änderung: 19.11.2007 | |
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Forschungsbereiche
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Es werden spezielle, nach dem Lyocellverfahren hergestellte, leitfähige Cellulosefasern in Kunststoffmatrizen eingebracht. Bei den eingesetzten Kunststoffmatrizen handelt es sich um Polyamid, Polypropylen und Polyethylen. Es wird der Beweis erbracht, dass der gleiche elektrische Effekt auf Grund der Fasergeometrie und den gebildeten Leitstrukturen durch Kreuzung bzw. Berührung der Fasern mit viel weniger Ruß erreicht werden kann, als das beim Einsatz von reinen Leitrußen möglich ist.
Im speziellen kann die Rußkonzentration im Compound von ca. 10 - 20 % (reiner Ruß) auf 1,5 - 2 % (Ruß in Faser) abgesenkt werden. Es werden bei relevanten Faserkonzentrationen keine nennenswerte Beeinflussung der mechanischen Eigenschaften der aus diesen Compounds hergestellten Artikel festgestellt. Bezüglich der Parameter Rußgehalt in der Faser, verschiede Rußsorten, Feinheit der eingearbeiteten Faser, Faseranteil im Polymer, notwendige Faserlänge im Compound sowie Verarbeitungsbedingungen werden bevorzugte Bereiche herausgearbeitet. Die Verarbeitung des hergestellten Granulates zu Spritzguss verlangt zur Absicherung einer definierten Mindestfaserlänge eine absolut schonende Extrussion (z. B. Pull-Drill- bzw. der Pull-Trusionsverfahren).
Die Aussagen über technische Machbarkeit, technologische Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit und die Darstellung der Ergebnisse können vor allem durch kleine und mittlere Unternehmen in der Kunststoffbranche, speziell bei den Compoundeuren genutzt und umgesetzt werden. Mit dieser Art der Modifizierung der Kunststoffe wird es möglich, verbesserte Endprodukte bei angenommenen Faserpreisen von 25 €/kg kostengünstig für den Einsatz im ESD-Sektor zu entwickeln. |
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