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Projektnummer: 22022005
Projektträger: FNR
Laufzeit: 01.10.2006 - 30.09.2009
Partner: DOW
Die besonderen Vorzüge der Polysaccharide,
wie hohe strukturelle Einheitlichkeit und die Vielzahl an funktionellen
Gruppen prädestinieren sie als Ausgangsstoffe für die Herstellung hochwertiger
modifizierter Biopolymere. Vor diesem Hintergrund wurde am Thüringischen
Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung die chemische Modifizierung
von saccharidischen Polymeren sowie deren Verwertung und Vermarktung als
neues Strategiefeld etabliert. Anspruchsvolle polymeranaloge Reaktionen
im Lösesystem DMA/LiCl wurden optimiert und maßstabsvergrößert. Damit
sind stark nachgefragte Polysaccharidderivate wie beispielsweise Tosylcellulosen,
Tritylcellulosen und Silylcellulosen bis in den kg-Maßstab verfügbar.
Auf der Basis dieser Spezialpolymere wurden Produktvorstufen entwickelt,
wie z.B. hydrophobe Beschichtungen. Darüber hinaus konnten verbesserte
Synthesewege für regioselektiv derivatisierte Celluloseether entwickelt
und diese für Applikationstests bereitgestellt werden.
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