| | Letzte Änderung: 18.03.2008 | |
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Forschungsbereiche
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Magnetische Materialien und textile Strukturen waren bislang Begriffe, welche in ihren Eigenschaftsprofilen nicht miteinander vereinbar waren. Es bestand daher ein begründetes Interesse diesen Widerspruch zu lösen und textile Materialien so mit magnetischen Eigenschaften auszurüsten, dass sie in ihrem Verhalten Ferritkeramiken ähnlich werden. Applikationen in dieser Richtung sind vor allem hinsichtlich der zunehmenden Nutzung von Höchstfrequenzen und damit verbundenen Störanfälligkeit elektronischer Baugruppen von großem Interesse. Es gelang unter Zuhilfenahme eines Cellulose-Spinn-Prozesses und der Anwendung von neuartigen nanoskaligen Bariumhexaferrit(BHF)-Pulvern textile Fasern, Filamente und Vliese herzustellen, welche mit sehr hohen Anteilen (bis zu 90%) an Ferriten beladen sind und trotzdem ein textiles Verhalten zeigen. Nanoskalige BHF-Pulver wurden mittels eines speziellen Glaskristallisationsverfahrens hergestellt und charakterisiert, bevor Ferrit-Pulver ausgewählter Zusammensetzungen im vergrößerten Maßstab gewonnen und zu textilen Materialien verarbeitet werden konnten. Diese Hybridmaterialien finden ihre Verwertung vor allem in Abschirmungsanwendungen im EMV-Bereich bei Frequenzen > 1 GHz, der Entkopplung benachbarter elektronischer Schaltungen, der Positionserfassung in Mikroprozess-, mess- und Mikroreaktionstechnik.
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