| | Letzte Änderung: 25.11.2008 | |
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Forschungsbereiche
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Das Direktlöseverfahren für Cellulose in N-Methylmorpholin-N-oxid Monohydrat (NMMNO-MH) bietet gute Voraussetzungen, um cellulosische Funktionswerkstoffe für technische Spezialfaseranwendungen generieren zu können. Nachteilig ist dabei, dass eine Reihe von Additiven oxidations-, thermo- oder pH-sensitiv sind. In Verbindung mit den langen Kontaktzeiten bei der Lösungsherstellung kann es deshalb zu Beeinträchtigungen der Funktionaleigenschaften im fertigen Formkörper kommen. Die Bearbeitung des Projektes beinhaltete die Implementierung eines dynamischen Mischaggregats in den technologischen Verfahrensablauf und den Nachweis von dessen Eignung zur Modifizierung undotierter cellulosischer Spinnlösungen mit Funktionaladditiven. In Abwandlung der klassischen Additivierung, der Zuführung von Zusatzstoffen in eine Zellstoffmaische mit anschließender Auflösung der Cellulose, wurden hier die Additive zu stabilen fließfähigen Dispersionen mit hohen Füllgraden aufbereitet, mit einer Dosiereinrichtung der undotierten Cellulosespinnlösung zugeführt und simultan mit einem dynamischen Mischer homogenisiert. Die so hergestellten Spinnmassen ließen sich nach einem Trocken-Nass-Extrusionsprozess zu Formkörpern ausspinnen. Die Funktionsfaserstoffe wurden hinsichtlich der Verfahrenssicherheit, der erzielbaren Faserfeinheit, der textil-physikalischen Eigenschaften und des Funktionalisierungsgrades bewertet. In den Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass der dynamische Mischer al zusätzliche Prozesseinheit eine Reihe von Verfahrens- und Produktvorteilen ermöglicht:
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