Die klassischen Applikationen von Polymeren liegen im Bereich der Konstruktions-
bzw. Strukturanwendungen, bei denen es in erster Linie auf mechanische
Eigenschaften ankommt. In den letzten Jahren ist daneben eine wachsende
Bedeutung der so genannten "Funktionspolymere" festzustellen, deren Anwendungen
im nichtstrukturellen Bereich liegen. Von besonderem Interesse sind dabei
spezifische, d. h. beispielsweise elektrische, magnetische oder optische
Eigenschaften.
Vor diesem Hintergrund werden insbesondere technologieorientierte Forschungsvorhaben
und Dienstleistungen auf den Gebieten Synthetische Funktionspolymerwerkstoffe
und –systeme, Organische Nanoschichten und – schichtverbunde
sowie Mikro-
strukturierungs und –materialbearbeitungstechnologien für die
Polymerelektronik
realisiert.
Ebenso werden technische Hochleistungs- und „High-Tech”- Polymere
mit hohen Schmelzpunkten mittels funktioneller, migrierender oder reaktiver
Polymeradditive zur Generierung spezifischer Ober- bzw. Grenzflächeneigenschaften
und/oder spezieller Materialfunktionen, einschließlich ihrer Verarbeitung
zu Folien und Filamenten für die Faser- und polymerverarbeitende Industrie
chemisch und
physikochemisch modifiziert.
Herr Prof. Dr.
Klaus Heinemann
Leiter der Abteilung Funktionspolymersysteme und Physikalische Forschung
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