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Forschungsbereiche Native Polymere und Chemische Forschung  
 Native Polymere und Chemische Forschung
   


Im Fokus der Arbeiten der Abteilung "Native Polymere und Chemische Forschung" stehen die Charakterisierung, Trocken-Nass- und Nass-Verformung, die chemische und physikalische Modifizierung sowie Herstellung von Funktions- und Konstruktionswerkstoffen aus nativen Polymeren, insbesondere Cellulose und andere Polysaccharide sowie Proteine.

Cellulose gehört zu den nachhaltigen, rezenten Rohstoffen mit einem quasi unerschöpflichen Potenzial, von dem gegenwärtig nur etwa 5 % in der Papier-, Möbel- und Chemischen Industrie sowie als Energierohstoff verwertet werden. Die Mitarbeiter der Abteilung "Native Polymere und Chemische Forschung" arbeiten schwerpunktmäßig im Themenfeld Trocken-Nass- Verformung von Cellulose nach dem Direktlöseverfahren (Lyocell-Prozess) und haben eine eigenständige Verfahrensvariante (ALCERU-Prozess) entwickelt, die vor allem für die Entwicklung und Fertigung von cellulosischen Funktions- und Konstruktionsfaser-
werkstoffen
genutzt wird.
Grund dafür ist die Entdeckung der Fähigkeit von ALCERU-Spinnlösungen zu einer extrem ausgeprägten Toleranz gegenüber feinteiligen Funktionaladditiven. Auf diesem Weg ist es durch die Einbindung entsprechender Additive gelungen, textil verarbeitbare Cellulosefasern mit zusätzlichen Funktionen, wie beispielsweise elektrische Leitfähigkeit, bakterio- und fungistatische Wirkungen sowie thermosorptive Eigenschaften zu entwickeln und in einem kleintechnischen Maßstab herzustellen. Ziel dieser Arbeiten ist es, die genannten Faser-
werkstoffe gemeinsam mit KMU's in vermarktungsfähige Produkte einzubinden und so dem Verbraucher zugänglich zu machen.
Die Chemische Forschung ist auf Grund ihrer Alleinstellungsmerkmale bei den skizzierten Werkstoffentwicklungen in eine Reihe wichtiger nationaler und internationaler Netzwerke, wie beispielsweise im Kompetenzzentrum für Polysaccharidforschung Jena-Rudolstadt (KZP) und im European Polysaccharid Network of Excellence (EPNOE), eingebunden und wirkt aktiv in der Forschungsvereinigung Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen mit.


 Arbeitsgebiete

 pfeil Chemische und physikalische Modifizierung sowie Herstellung von Funktions- und Konstruktionswerkstoffen aus nativen Polymeren
    Entwicklung funktioneller Cellulosefasern
    Spezialfaser und Technologieentwicklung/ Up-Scaling
    Modifikation und Verformung von Proteinen
   
 pfeil Charakterisierung nativer Polymere
    Polymer- und Polymerlösungscharakterisierung von natürlichen Polymeren
   
 pfeil Trocken-Nass-Verformung nativer Polymere
    Cellulosebeads
    Cellulosefibride, Mikrofibride, Feinstfasern
   

 

 Projekte

 pfeil Cellulose-Derivatisierung
 pfeil Chemische und physikalische Modifizierung sowie Herstellung von Funktions- und Konstruktionswerkstoffen aus nativen Polymeren
 pfeil Charakterisierung nativer Polymere
 pfeil Trocken-Nass-Verformung nativer Polymere

 

 Technische Ausstattung

 pfeil Analytische technische Ausrüstung
 pfeil Mühlentechnik
 pfeil Trocken-Nass-Spinntechnik im Labor und Technikumsmaßstab
pict. chemische forschung
 
Seiteninhalt
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pfeil Technische Ausstattung
 
Kontakt

Herr Dr. Frank Meister
Leiter der Abteilung
Native Polymere und Chemische Forschung

Telefon: 03672 / 379 200
Telefax: 03672 / 379 379
Email: meister(a)titk.de

Thüringisches Institut
für Textil- und
Kunststoff-Forschung e.V.

Breitscheidstraße 97
D-07407 Rudolstadt
Email: info(a)titk.de
Telefon: 03672 / 379 0
Telefax: 03672 / 379 379

Herr Prof. Dr. Thomas Heinze
Scientific Consultant
Telefon: 03641 / 948 270
Telefax: 03641 / 948 272
Email: Thomas.Heinze@uni-jena.de

http://www.chemie.uni-jena.de/institute/oc/heinze/
auswahl.html
bild: kompetenzzentrum polysaccharidforschung