| | Letzte Änderung: 19.11.2007 | |
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Forschungsbereiche
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Das ALCERU-Verfahren, eine Modifikation des Lyocell-Verfahrens, bietet neben der Verformungsoption von unbeladenen und beladenen Celluloselösungen zu faserförmigen und flächenhaften Formkörpern auch die Möglichkeit der Dispergierung. Dabei werden in einem ersten Schritt flüssige Celluloselösungen aus ihrer irregulären Form mittels Rührprozessen in eine Granulatform gebracht. In nachfolgenden Fällungs- und Aufarbeitungsschritten erfolgt die Stabilisierung und Strukturausprägung der vorgeformten sphärischen Formkörper. Je nach Anwendungszweck werden die Celluloseformkörper entweder im initialfeuchten Zustand eingesetzt, oder ihre Strukturkonsolidierung im Trocknungsprozess wird zur Anreicherung oder Modifizierung genutzt. Ihren Einsatz finden unbeladene Cellulosebeads beispielsweise als Basismaterialien für biomedizinische Trennprozesse (z.B. Blutwäscheapplikationen), während hochbeladene Hybridbeads vorrangig als prekeramische Grünkörper zum Einsatz kommen. Nach Pyrolyse der strukturtragenden und formgebenden Cellulose werden kleindimensionierte Keramikbeads erhalten, welche für vielfältige Aufgaben als z.B. chromatografische Trennmaterialien oder Mahlgranulate einsetzbar sind. |
Telefon: 03672 / 379 241 Telefax: 03672 / 379 379 Email: schulze(a)titk.de Dr. Frank Meister Thüringisches Institut |
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