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Forschungsbereiche Native Polymere und Chemische Forschung Cellulosebeads  
 Cellulosebeads
   

Das ALCERU-Verfahren, eine Modifikation des Lyocell-Verfahrens, bietet neben der Verformungsoption von unbeladenen und beladenen Celluloselösungen zu faserförmigen und flächenhaften Formkörpern auch die Möglichkeit der Dispergierung. Dabei werden in einem ersten Schritt flüssige Celluloselösungen aus ihrer irregulären Form mittels Rührprozessen in eine Granulatform gebracht. In nachfolgenden Fällungs- und Aufarbeitungsschritten erfolgt die Stabilisierung und Strukturausprägung der vorgeformten sphärischen Formkörper.

Je nach Anwendungszweck werden die Celluloseformkörper entweder im initialfeuchten Zustand eingesetzt, oder ihre Strukturkonsolidierung im Trocknungsprozess wird zur Anreicherung oder Modifizierung genutzt.

Ihren Einsatz finden unbeladene Cellulosebeads beispielsweise als Basismaterialien für biomedizinische Trennprozesse (z.B. Blutwäscheapplikationen), während hochbeladene Hybridbeads vorrangig als prekeramische Grünkörper zum Einsatz kommen. Nach Pyrolyse der strukturtragenden und formgebenden Cellulose werden kleindimensionierte Keramikbeads erhalten, welche für vielfältige Aufgaben als z.B. chromatografische Trennmaterialien oder Mahlgranulate einsetzbar sind.
pict. cellulose beads

Kontakt
Herr Dr. Thomas Schulze
Telefon: 03672 / 379 241
Telefax: 03672 / 379 379
Email: schulze(a)titk.de

Dr. Frank Meister
Leiter der Abteilung
Native Polymere und Chemische Forschung

Telefon: 03672 / 379 200
Telefax: 03672 / 379 379
Email: meister(a)titk.de

Thüringisches Institut
für Textil- und
Kunststoff-Forschung e.V.

Breitscheidstraße 97
D-07407 Rudolstadt
Email: info(a)titk.de
Telefon: 03672 / 379 0
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