Textile und vorimprägnierte Halbzeuge

Das Arbeitsgebiet beinhaltet

  • Vliesstoffentwicklungen
  • Sonderverfahren zur Kombination von Vliesstoffen und unidirektionalen Verstärkungshalbzeugen
  • Laminatentwicklungen
  • Sonderverfahren zur Faserdosierung
  • Funktionalisierung von Fasern

Im Bereich "Technische Textilien" werden Trockenlegetechniken mit und ohne definierte Faserorientierung und die Nassvliestechnologie zur Entwicklung geeigneter Vliesstoffe, unter Nutzung der vorhandenen Laminiereinrichtung auch Vliesstofflaminate, verwendet, um gemeinsam mit Anwendern unterschiedlichste Produkte zu konzipieren. Große Erfahrungen liegen hier vor allem im Bereich der Hochleistungsfasern sowie der Natur-, und Holzfaserverarbeitung vor.

Verfahren der Kombination aus Vliesen und unidirektionalen Verstärkungshalbzeugen gewinnen zur Eigenschaftsoptimierung vor allem im CFK-Bereich an Bedeutung.

Im besonderen Maße erweitert sich die Vielfalt der Prozesse, mit deren Hilfe die definierte Dosierung von Kurz- und Langfasern in Polymerschmelzen, Gummimischungen, Siliconen oder Harzsystemen möglich wird.

Zunehmend geht es aber auch um die Funktionalisierung von Fasern und Fäden, insbesondere in Richtung chromatischer Effekte - hier werden durch verschiedenste Umweltparameter (Temperatur, Licht, pH-Wert etc.) eintretende Farbumschläge als Indikator genutzt.

Großen Raum nimmt die Untersuchung und Klärung von Zusammenhängen im Bereich der Alterung technischer Textilien durch Prozesse wie Belichtung, Sonnensimulation und Klimalagerung ein. Vorzugsweise werden hier die in der Automobilindustrie geforderten Beständigkeiten zur Beurteilung herangezogen - so u. a. für automobile Dekormaterialien aus Textil oder Leder.