Spezialverfahren - Fasergranulatherstellung

Das Spritzgießen von langfaserverstärkten Bauteilen erfolgt in der Praxis meist unter Einsatz von Langfasergranulaten (Stäbchengranulat).

Zur Herstellung derartiger Granulate mit Naturfasern oder anderen schwer dosierbaren Fasermaterialien wie z.B. Synthesefasern wurde im TITK ein neues Verfahren entwickelt, welches die Fertigung von Langfasergranulaten aus endlich langen Fasern (Stapelfasern) ermöglicht.

Die Granulate können mit unterschiedlichen Fasergehalten (30 bis 80 Gew.-%) und Faserlängen (5-30 mm) hergestellt werden. Das ermöglicht auch die Verarbeitung von recycelten Fasern.

Die Granulate sind für die Verarbeitung in Spritzgieß- Extrusions- und Direktprozessen (LFT-D und IMC-Prozesse) geeignet.

 

Technische Ausstattung

  • Laborkrempel mit Kannenstock zur Banderzeugung mit Stapelfasern
  • LFG-Anlage zur Herstellung von langfaserverstärktem Granulat für die Verarbeitung im Spritzguss, Extrusions- oder Plastifizierpressverfahren
  • Spritzgießmaschine Arburg 520 C - 2000 - 675 (für Verarbeitungsversuche)
  • Modular aufgebautes Versuchswerkzeug mit Sensorik für Temperatur- und Innendruckmessung
  • Werkzeugeinsätze für Platten mit/ohne Narbung, 3-D-Konturen mit unterschiedlichen Radien

 

 


Natur-Langfasergranulat

Produktionsanlage zur Granulatherstellung