Cellulosefaserverbunde

Innerhalb des Arbeitsgebietes Faserverbundwerkstoffe wird neben üblichen Naturfasern wie Flachs oder Hanf auch der Einsatz von cellulosischen Kurzfasern (Zellstoff zur Herstellung von thermoplastischen Verbunden (bspw. PP-Verbunden) untersucht. Die dabei resultierenden Materialien weisen sowohl die Vorteile von Naturfaserverbunden auf und minimieren darüber hinaus aber auch einige der von Naturfaserverbunden (NFK) vorhandenen Nachteile.

Vorteile von Cellulosefaserverbunden gegenüber anderen NFK

  • Sauberes, industriell hergestelltes Fasermaterial
  • Sehr gute Verfügbarkeit des Fasermaterials
  • Reproduzierbare Verbundeigenschaften
  • Hohe Schlagzähigkeit der Verbunde
  • Verbessertes Emissionsverhalten

Cellulosefaserverbunde können wie NFK im Pressverfahren verarbeitet und anschließend in der Automobilindustrie, bspw. als Trägermaterial von Türverkleidungen eingesetzt werden.

 

Technische Ausstattung

  • Laborpressen bis zu einer Pressplattengröße von 900 x 600 mm und 2000 kN Schließkraft
  • LFT-D Anlage zur Direkteinarbeitung von Verstärkungsfasern in Polymerschmelzen für das Fließ-Press-Verfahren
  • Nassvliesanlage (Arbeitsbreite 300 mm)