Verarbeitung von Biopolymeren

Die Vielzahl der inzwischen am Markt verfügbaren Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffen (Biokunststoffe) bietet ein breites Eigenschaftsspektrum. Dennoch bestehen Nachteile, die einem breiteren Einsatz in langlebigen Anwendungen, bspw. als Gehäuse von Elektrogeräten oder auch im Automobil, entgegenstehen.


Um diesen Nachteilen entgegenzuwirken, arbeitet das TITK an Lösungsansätzen:

  • Verbesserung des Brandverhaltens durch Einarbeitung ausgewählter Flammschutzadditive
  • Anpassung des mechanischen und thermo-mechanischen Eigenschaftsprofils durch Faserverstärkung
  • Verbesserte Licht- und UV-Echtheiten durch geeignete Stabilisatoren
  • Erzielung verschiedener Farbeffekte durch biobasierte oder photochrome Farbstoffe


Die vorhandene Ausstattung in den Technika und Laboren des TITK ermöglicht dabei eine schnelle und umfassende Analyse der verschiedenen Aufgabenstellungen.

 

Technische Ausstattung

  • KMH Vorplastifiziergerät 60 S
  • Laborpressen bis zu einer Pressplattengröße von 900 x 600 mm und 2000 kN Schließkraft
  • Spritzgießmaschine Arburg 520 C - 2000 - 675 (Schneckendurchmesser 60 mm)
  • Spritzgießmaschine Arbug 270 C
  • Dosiergerät Gravimix FGB 2 - 4 / 1 S zur gravimetrischen Dosierung von bis zu fünf verschiedenen Komponenten
  • LFT-D Anlage zur Direkteinarbeitung von Verstärkungsfasern in Polymerschmelzen für das Fließ-Press-Verfahren
  • Nadelvliesanlagen mit unterschiedlichen Arbeitsbreiten 
  • LFG Naturfasergranuliermaschine zur Herstellung von langfaserverstärktem Granulat für die Verarbeitung im Spritzguss, Extrusions- oder Plastifizierpressverfahren
  • Tiefziehmaschine
  • Laborextruder zur Compoundierung und Folieherstellung
  • Respirometer SAPROMAT® E zur Bestimmung der biologischen Abbaubarkeit