Untersuchungen zur Polymerisation von Polyamiden, Polyestern, Polycarbonaten und Biopolymeren

Das Institut verfügt über jahrzehntelange Erfahrung zur Polymerisation und Co-Polymerisation von Polyamiden und Polyestern nach den in der Industrie etablierten Verfahren.

Die Untersuchungen beinhalten sowohl Arbeiten zur reinen Polymerisation von Homo- und Co-Polymeren auf Basis PA6, PA6.6., PET, PEN  als auch Versuche zur Einarbeitung bestimmter Funktionsadditive (submikrone und nanoskalige Materialien wie TiO2, ZnO, Carbon-Nanotubes nanoskalige Schichtsilikate, IR-Absorber) während der Polymerisation (In-situ). Umfangreiche Katalysatoraustestungen wurden und werden für Industriekunden und im Rahmen von Forschungsaufträgen durchgeführt. Es gibt ein großes Erfahrungspotential bei der in-situ Einarbeitung von reaktiven und nicht reaktiven Flammschutzmonomeren in Polyamid und Polyester.

 

Technische Ausstattung

  • 2 l Autoklav für Polyester-Polykondensation
  • 6 l-Autoklav für Polyesterkondensation
  • 10 l-Autoklav für Polyesterkondensation
  • 6 l-Autoklav für Polyamidkondensation
  • Kleintechnische Syntheseanlage  mit 10..50 kg/h Durchsatz (kontinuierliche  und diskontinuierliche PET-Herstellung) mit DRR
  • 2 l Autoklav zur Herstellung von Polycarbonat 
  • 10 l, (geplant 20 l)-Autoklav zur Herstellung von PAN aus Acrylnitril 
  • Reibkugelmühle zur Herstellung submikroner Suspensionen von Additiven in Caprolactam bzw., Caprolactam-Wassergemisch sowie in Ethylenglykol
  • 50 l Taumeltrockner zur weiteren Festphasenkondensation von Polyamid und Polyestergranulaten
  • Partikelgrößenmessung von submikronen und nanoskaligen Teilchensuspensionen (Horiba CAPA-700 Teilchenzentrifuge für Partikelbereiche 10 – 10000 nm , Horiba LB 520 Laserbeugungs-Meßgerät für Partikelerfassung im Bereich 1 - 6000 nm)