Elektrisch leitfähige Kunststoffe

Das Arbeitsgebiet „Elektrisch leitfähige Kunststoffe“ umfasst Rezeptur- und Verfahrensentwicklungen von elektrisch leitfähigen, insbesondere thermoplastisch verformbaren Polymeren. Durch die Modifizierung mit elektrisch leitfähigen Additiven (z.B. Carbonnanotubes, Graphit, Kohlefasern, Leitruß, Metallfasern) oder Additivmischungen können im Extrusionsverfahren Composite sowohl mit antistatischen (ESD) als auch mit elektrisch hochleitfähigen Eigenschaften für den EMV- Bereich hergestellt werden.
Anwendungsgebiete sind vor allem antistatische Folien für den Verpackungsbereich und Gehäuse für Mobiltelefone, elektronische Geräte, den Haushaltsbereich etc.

 


Aktuelle Themenstellungen (Auszug)

  • Verringerung von Füllstoffgehalten elektrisch leitfähiger Composites  durch Einarbeitung von Multiwalled- Carbonnanotubes (MWCNT), auch synergistischen Additivmischungen (z.B. MWCNT/Stahlfasern), in die Kunststoffe Polypropylen, Polyester, ABS, PMMA



Technische Ausstattung


Kunststoff- Technikum

  • Gleichlaufende Doppelschneckenextruder (L/D: 52, L/D:40) inklusiv Dosiereinrichtungen für Granulate, Pulver, Flüssigkeiten) und peripherer Ausrüstungen (Trocknungsanlagen, Anlagen zur Strang- bzw. Unterwassergranulierung)
  • Spritzgussmaschinen (2K- Spritzguss, Sandwich, bis 350°C)

 

Synthese- Technikum

  • Syntheseanlage für Guss- Polyamid
  • Anlagen zur Additivvorbereitung (Dispergier Geräte, Nass- und Trockenmühlen, Sprühtrockner)