Funktionaler Inkjet-Druck

Mittels Inkjet-Druck können auf verschiedensten Substraten schnell und kostengünstig Funktionsflüssigkeiten aufgebracht werden. Diese umfassen eine Vielzahl von metallischen und organischen Tinten, z.B. für leitfähige Strukturen oder für Funktionsschichten in Solarzellen, Leuchtdioden oder Transistoren.

Die gedruckten Elemente können dabei sowohl auf festen, als auch auf flexiblen Oberflächen aufgebracht werden. Aufgrund der digitalen Verarbeitung sind keine Druckmasken oder Siebe wie bei anderen Druckverfahren nötig, eine Bitmap-Datei für die Strukturerstellung reicht aus. Der Wechsel von einer Druckvorlage zur nächsten ist in kürzester Zeit möglich. Mit dem Inkjet-Verfahren erzeugte Strukturen finden Anwendungen in gedruckten Schaltungen, RFID-Etiketten, Displays, Wearable Electronics etc.

Der am TITK verwendete Materialdrucker „DMP-2800“ von Fujifilm Dimatix weist folgende Vorteile auf:

  • rationelle Materialverwendung
  • Vielzahl von metallischen und organischen Tinten druckbar
  • Digitale Verarbeitung, daher schneller Wechsel der Vorlage möglich
  • Auflösung bis 20 µm
  • unterschiedlichste Substrate wie Folien, Papier, Kunststoff, Metall etc. bis zur Größe von 30x20x3cm (BxTxH) möglich

 

Die Leistungen des TITK umfassen dabei sowohl den Druck von Strukturen mittels kommerziell verfügbaren Tinten, als auch die Formulierungsentwicklung für angepasste Tintensysteme mit Ihren Verbindungen bzw. Nanopartikeln sowie die Charakterisierung der Tinten und der gedruckten Elemente.

Materialdrucker „DMP-2800“ von Fujifilm Dimatix RFID-Antennenstrukturen

 

OFET-Transistorstrukturen