Gymnasiallehrer zu Gast am TITK

Zum ersten Mal tagte die Lehrerkonferenz des Rudolstädter Gymnasiums „Fridericianum“ Ende Januar 2018 im TITK. Auf diesen Termin hatten sich Schulleiter Roland Arendholz und TITK-Direktor Benjamin Redlingshöfer verständigt, um das gegenseitige Kennenlernen zu befördern. Die 46 Pädagogen waren am Ende überrascht, wie breit das Institut mit seinen beiden Tochterunternehmen aufgestellt ist.

Mit solchen Außenterminen soll der Lehrkörper einen besseren Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der Region erhalten, sagte Oberstudiendirektor Arendholz. Das Entscheidende sei, die Jugend motivieren zu können, damit sie der Heimat nicht den Rücken kehrt. Hierfür brauche es gute Kenntnisse über die Unternehmenslandschaft, um den Jugendlichen bei der Berufswahl zu helfen.

Als Gründungsmitglied der deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse setzt sich das TITK bundesweit für eine Stärkung des innovativen Mittelstandes ein. „Immer wichtiger wird jedoch die Arbeit vor Ort und die Verbundenheit mit der Region“, betonte Benjamin Redlingshöfer. Er  stellte den Pädagogen die TITK-Gruppe vor und zeigte die Karrierechancen für junge Menschen auf.  Zurzeit befinden sich elf Auszubildende unter den rund 200 Mitarbeitern. Studenten der Chemie, Physik, Textiltechnik sowie Verfahrenstechnik und Werkstofftechnik führen regelmäßig Praktika durch oder finden im Institut Betreuer für ihre Bachelor-, Master- und Diplom-Arbeiten. Absolventen können sich mit einem Praktikum für einen Einsatz als Chemiker oder Physiker empfehlen.

Bei Institutsführungen durch das Medizin- und Spinntechnikum, das Technikum „Additive Manufacturing“ sowie die Räume der TITK-Tochter OMPG erhielten die Gymnasiallehrer einen guten Eindruck von der Vielfalt an Forschungs- und Prüfaktivitäten.

 

OTZ Artikel vom 05.02.2018: Rudolstädter Lehrer erkunden bei Textilforschern Karrierechancen für ihre Schüler